Claudia Lüthi

... führt in Hemberg, Toggenburg einen Coiffeursalon. Sie ist eine charismatische, sehr sympathische junge Frau mit eigener Meinung und Lebensweise die leidenschaftlich gerne bödelet. Sie ist eine Bödelerin der jungen Generation und bödelet als Frau mutig unter den Männern mit. Sie war die erste Frau, die in der Region gebödelet hat. Das Bödelen hat sie von ihrem früheren Freund gelernt, der es aus der Innerschweiz mitgebracht hat. Er hat sie ermutigt, diesen Tanz, der vor allem von Männern getanzt wird, selbst zu versuchen.

Sie erzählt lachend, dass es seit dem Preisbödelen im Toggenburg immer mehr Frauen gibt, die selbst mit bödelen begonnen haben. Sie geht wegen der Musik in den Ausgang und ihr gefällt die urchige Volksmusik. Das ist lüpfig und sie kommt in Fahrt. Dazu will sie tanzen, am liebsten bödelen. Auch ihr Partner muss die Volksmusik mögen und gerne tanzen. Sie möchte die Tradition beibehalten und an ihre Kinder weitergeben. Claudia Lüthi ist Mitorganisatorin des Bödeler-Wettbewerbes im Toggenburg. 

Claudia Lüthi

 

«Wenn es einen packt, dann will man seine Freude irgendwie ausdrücken, mit dem Takt, mit den Füssen.» 

«Ich würde gerne meinen Kindern das Bödelen weitergeben. Man kann so viel herausholen damit. Es ist schon bodenständig zum Zuschauen. Und auch das Stück wird uriger, wenn jemand dazu bödelet.» 

«In der Innerschweiz war vor 5 oder 6 Jahren das letzte Preisbödelen. Es gab so was nirgends mehr. Die Leute sagten, dass es schade ist, dass es das nicht mehr gibt. Sie meinten: Ihr seid doch auch stets aus dem Toggenburg zu uns gekommen, macht es doch mal bei euch draussen. Wir sind wirklich angefressen vom Bödelen, so dachten wir, dass wir das hier tun könnten.»

Filmausschnitt Bödälä - Dance the rhythm 4
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