Elias Roth

... aus Hemberg im Toggenburg, ist ein fröhlicher Mensch, dem man sofort gerne zuhört. Der Bauer und Zimmereipolier sagt von sich er sei eine Art Tagelöhner, er mache alles. Er wandert, musiziert (Handorgel und Bass), schnitzt und ist ein passionierter Tänzer. Elias lernte das Bödelen in der Innerschweiz. Als Elias 19 Jahre alt war, hat ihn ein Kollege in den Trachtenverein mitgeschleppt, dem er dann beigetreten ist. Er geht auch ab und zu in Discos, aber mehr wegen den Kollegen, nicht wegen der Musik. Bei der Musik lässt ihn das Volkstümliche «hüpfen». Er ist im Komitee für das Preisbödelen im Toggenburg. Elias ist Single. Er hofft, dass seine zukünftige Partnerin die Volksmusik und das Tanzen mag. Mit bödelen und gäuerlen wirbt er um die Frau, hat aber auch nichts dagegen, wenn er umworben wird. 

Elias Roth

 

«Ich sage immer, ich sei ein Tagelöhner. Ich tue fast alles, bin Bauer, gehe zimmern, hab sogar die Polierschule gemacht, bin Zimmereipolier, offiziell. Ich mache Musik, spiele die Bassgeige, habe Handorgel gespielt, zu Beginn, und ich schnitze, gehe gern zu Berg, ich mache einfach alles.»

«Wenn ich bödele, bin ich nachher zufrieden, glücklich und vergesse alles, dann gibt es nur die Musik, die Tanzpartnerin und den Boden und den schönen Tanz zu geniessen. Wenn man einen Tanz hat, der Erinnerung weckt - man hat vielleicht mal mit dem Kollegen eins getrunken, es war ein spezielles Fest - und man den Tanz wieder hört, kommt es einem wieder in den Sinn. Oder man hat mit einer hübschen Frau getanzt. Auch wenn man mal nicht so gut drauf ist oder im Stress ist, kann man beim Tanz abschalten, für mich ist das Erholung.» 

«Wenn Musik gespielt wird, die ein bisschen anstachelt, dann macht’s plötzlich Klick und man beginnt Spargimente zu machen. Wenn sie ein bisschen mitmacht, ein bisschen zuzwinkert, dann spornt es einen an, dann klappt es.»

Filmausschnitt Bödälä - Dance the rhythm 4
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