Sabrina Wüst

... hat sich im Dezember 07 für die Weltmeisterschaft in Belfast qualifiziert und bereitet sich zusammen mit Anne-Marie Rojahn, ihrer Trainerin, darauf vor. Tagsüber arbeitet sie als Hotelfachfrau und wohnt in Klingnau. Abends und am Wochenende trainiert sie oft. Sie liebt das Tanzen, auch wenn der Arzt ihr erklärte, dass sie ihre Knochen nicht mehr jahrelang so stark belasten darf. Das Tanzen gibt ihr ein gutes Körpergefühl. Sie trainiert voll Enthusiasmus neben ihrem Vollzeitjob, unterstützt von ihren Kollegen und den Eltern. Sabrina hat sich als Jugendliche mit Volleyball und Schwimmen sportlich betätigt. Erst nachdem sie im Fernsehen «Lord of the Dance» gesehen hat, war sie total  fasziniert von der Fussarbeit der Tänzer und wurde vom Irish-Dance angefressen.

Sabrina Wüst

 

«Ich bereite mich auf die Weltmeisterschaft in Belfast vor. Für die WM des Irishdance habe ich mich qualifiziert. Diese Meisterschaft ist etwas Spezielles für mich, weil ich mich jetzt schon zum 2. Mal qualifiziert habe, und das auch bestätigt, dass es nicht nur Glück gewesen ist, sondern auch die Arbeit, die sich ausbezahlt hat.» 

«18, 19 bin ich gewesen, hatte vorher nie getanzt, weder Jazz noch Ballett noch sonst etwas. Ich hatte am Anfang Mühe, mir die Schrittfolgen zu merken, weil ich das nicht gewohnt war.» 

«Früher waren die Wettbewerbe am Sonntag Nachmittag. Die Mädchen kamen von der Kirche und hatten deshalb Locken gemacht. Das komme von daher, aber warum das heute noch so sein muss, keine Ahnung. Es ist so schlimm, dieses Teil auf dem Kopf tragen zu müssen. Aber... Das Kleid ginge noch, aber diese Perücke!» 

«Ich weiss gar nicht, wie ich das geschafft habe. Ich glaube, das hat mit Liebe zu diesem Tanz zu tun. Man fühlt sich wohl, man macht es sehr gern, es ist ein sehr strenger Tanz, doch es ist genau das, was man machen will.» 

«Bevor man auf die Bühne geht, ist man im Sammelraum. Man kann sich dort nicht wirklich vorbereiten oder aufwärmen, d.h. man muss schon warm sein und zählt dann noch die Sekunden und versucht sich auf den Anfang eines Tanzes zu konzentrieren, damit man diesen nicht verpasst. Ich habe dann manchmal ein bisschen das Gefühl, es fehle mir die Luft.»

Filmausschnitt Bödälä - Dance the rhythm 4
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